Mein Puschelputzi

Unser Leben mit einem kleinen Wirbelwind
 
 

Update Blindenführhund

Unser Besuch in der Blindenführhundschule war recht erfolgreich, wenn man das so sagen kann. Wir schauten uns einige Hunde an, alles Labradore, darunter einen hellen, den meine Mutter ganz toll fand, den Cody jedoch dominiert hatte. Er konnte nichtmal auf das Spielangebot des Labbis eingehen, so sehr war er auf die Dominanz fixiert. Die Ausbilder fanden Codys Verhalten natürlich völlig normal, was es ja eigentlich auch ist, schließlich ist der Labbi kastriert und da komme so etwas häufiger vor. Mir war das nicht so recht, doch da die Ausbilder es eher komisch fanden, dass mir dieses normale Verhalten nicht passt, habe ich einfach laufen lassen, anstatt mich mit denen zu streiten. An dieser Stelle war für mich aber schon klar, dass es dieser Hund nicht werden wird, mal ganz davon abgesehen, dass der Rüde eh schon an jemand anderen ging.
Anschließend kamen drei jüngere schwarze Hunde, die noch sehr quirlig waren und mit denen meine Mutter wiederum nicht so gut konnte. Auch Cody waren die drei Kleinen etwas zu viel. Entweder waren alle drei gleichzeitig bei ihm oder sie waren bei mir. Beides war ihm nicht recht, er zeigte mehrfach Zähne, knurrte und warnte auch hier und dort mal mit Schnappen, wenn die drei ihn zu sehr belagerten. Solch eine Erfahrung machen wir ja auch selten, dass Cody mal die Schnauze voll von Hunden hat, ist eine wirkliche Ausnahme. Mir gefielen die drei Schwarzen schon wieder gut, da sie mich an Codys Anfangszeit erinnerten, wo er noch zu jedem Hund hin, jeden Menschen anspringen und den ganzen Tag spielen wollte. Drei von Codys Sorte waren aber tatsächlich eine Nummer für sich, da war ich richtig froh, dass wir nur einen kleinen Racker haben. ;D

Die Führhundschule sicherte uns nach diesem Kennenlernen einen Hund zu, voraussichtlich nächstes Jahr um diese Zeit, wenn es ein Rüde sein soll, etwas früher, wenn es eine Hündin werden soll. Das Geschlecht ist uns dahingehend eigentlich egal, wichtig ist aber, dass Mama mit ihm gut zurecht kommt und Cody ihn auch mag, sprich dieses ganze Dominanzgehabe beim Rüden unterlässt.
Vor kurzem erhielten wir am Abend einen Anruf von der Führhundschule. Sie teilten uns mit, dass sie eine blonde Hündin hätten, die ursprünglich für eine andere Dame vorgesehen war, die jedoch nun nach einer Operation der Hand den Hund im Führgeschirr nicht mehr richtig halten konnte. Die Hündin wird im September drei Jahre alt, somit ist der Unterschied zu Cody nicht ganz so groß. Sie war auch noch nicht bei der Dame und ist somit kein Rückläufer, das ist Mama ganz wichtig. Nur mit dem Namen sind wir nicht so ganz einverstanden, aber der lässt sich zum Glück ja schnell ändern.
Nun fahren wir am 31.03. noch einmal hin, um uns die Hündin anzuschauen. Wenn es passt, dann wird sie schon bald bei uns einziehen, wir könnten dann so im Mai, spätestens Juni mit ihr rechnen. Der Einweisungslehrgang wird auch nochmal spannend und ich schätze, ich muss mit Cody dann nochmal anders trainieren, schließlich muss er dann lernen, dass er sie nicht ablenken darf, wenn wir alle zusammen unterwegs sind. Aber bis dahin dauert es ja noch ein wenig.

18.3.17 20:33

Letzte Einträge: Hundephysiotherapie, Neuigkeiten, Kurzer Zwischenbericht, Tierfotografie - meine ersten Versuche

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