Mein Puschelputzi

Unser Leben mit einem kleinen Wirbelwind
 
 

Kurzer Zwischenbericht

Ich befinde mich aktuell in meinem Pflichtpraktikum, bin dort nicht sonderlich glücklich, aber was muss, das muss. Büroarbeit über 4h hat nun wirklich wenig mit der Psychologie zutun, genauso wenig wie Akten lesen, Akten kopieren, Post machen, usw., aber immerhin darf ich mir zwischendurch auch Tests anschauen, wenn nichts zutun ist, was doch recht häufig vorkommt, dabei ist es erst (oder besser schon) meine zweite Woche. Immerhin muss ich nicht täglich dorthin und mich zu Tode langweilen, das hat ja vllt auch was.
Nur dass mir noch zwei Hausarbeiten im Nacken sitzen, von denen ich eine fast fertig und die andere noch nichtmal angefangen habe und beide müssen bis zum 19. März abgegeben werden...

Cody macht aktuell wohl wieder eine Entwicklungsphase durch. Knurren, bellen, vor allem gegenüber anderen Hunden, an der Leine ziehen - okay, das kann man vllt auf den fehlenden Auslauf schieben - und hören? Na ja, nur wenn's ihm gerade einigermaßen beliebt. Am meisten nervt mich, dass er nun wieder so auf andere Hunde losgeht. Das hatten wir doch früher schon ein paar Mal, wieso kommt es jetzt wieder? Ich hatte mich doch so bemüht, das aus ihm rauszubekommen. Aber so ist das manchmal im Hundetraining: frustrierend.

Ich bin nun in die Tierfotografie eingestiegen und habe mir zu diesem Zweck eine dieser schicken Spiegelreflexkameras zugelegt. Wenn ich schon nicht weiß, wozu ich mein Geld spare, dann weiß es zumindest mein Leben: erst kam Cody, jetzt die Kamera, hihi.
Ein bisschen muss ich das noch üben, ich kann nun schon einigermaßen mit dem Manuellen Modus umgehen, hab ungefähr eine Ahnung, was ISO, Blende und Verschlusszeit ist, auch das Scharfstellen und das Zoomen habe ich schon recht gut verinnerlicht, obwohl das mit der Schärfe im Manuellen Modus nicht ganz so leicht ist. Auch gibt es ja so einige voreingestellte Programme, bei denen die Kamera einiges übernimmt: Porträt, Nachtportrait, Makro und so weiter. Die wollte ich demnächst mal ausprobieren und mal schauen, ob sie ihren Zweck erfüllen und ich vllt doch nicht alles manuell einstellen muss, wäre zumindest für einige Dinge sehr praktisch.
Ein schickes Blitzgerät war auch noch mit drin, damit habe ich nun auch schon einmal herumgespielt und tatsächlich das eine oder andere brauchbare Foto bei Dämmerung hinbekommen, auch wenn es darauf aussieht, als würde Cody von so einem Lichtstrahl von Außerirdischen angeleuchtet.

Cody hatte letztens ein große Runde Freilauf bekommen, den Tag darauf waren wir ziemlich lange in der Stadt unterwegs, was ihm zwar sehr gut getan hat, auch hinsichtlich seines kleinen Sturkopfes, aber ich bin nicht so ganz sicher, ob das für ihn nicht doch zu anstrengend gewesen war. Er hat anschließend von mir wieder Physio bekommen, auch wenn ich aktuell leider nicht so ganz hinterherkomme zwischen Hausarbeiten und Praktikum. Dafür war diese Woche eh nichts los, sodass sich seine eventuelle Überlastung von diesen zwei Tagen wieder verflüchtigt haben sollte, weit dehnen lässt er sich immerhin noch.

Noch kurz zum Blindenführhund.
Der aktuelle Ausbilder hat die Zusammenarbeit letzte Woche aufgrund eines anonymen Schreibens gekündigt, in dem stehen soll, dass Mama nicht in der Lage wäre sich vernünftig um einen Hund zu kümmern, was natürlich völliger Blödsinn ist. Wenn dem so wäre, dann würde ich sie nicht auf Cody aufpassen lassen.
Jedenfalls bemüht sich nun die Krankenkasse um eine andere Schule, während sich Mama ebenfalls umgehört hat und bei ihrem MOB-Trainier (Orientierungs- und Mobilitätstraining) im Berufsförderungswerk Halle, wo sie immer noch ihre Schulung für die Kurzschrift macht, ist sie fündig geworden. Er war einmal auch der Auffassung, dass es dieses anonyme Schreiben gar nicht gibt, dann hatte er noch gesagt, dass Mama gar nicht zwei Jahre hätte warten müssen, da die Ausbilder ja auch ständig Hunde in Pflegefamilien parat haben, und - nun das Wichtigste - er kennt eine Hundeschule, bei der er uns nun für Freitag einen Termin besorgt hat, die nicht unter dem Einfluss des vorherigen Ausbilders steht bzw. nicht unter dem Einfluss des Vereins, in dem der vorherige Ausbilder drin ist und daher für uns geeignet wäre.
Somit schauen wir uns am Freitag diese Fürhundschule an, nehmen Cody mit und führen ein Erstgespräch. Mama möchte aktuell immer noch einen Hütehund als Blindenführhund, wobei sie sich das wohl abschminken muss, da es kaum jemanden gibt, der diese Hunde zu Führhunden ausbildet, da nur die wenigsten Hütehunde dazu geeignet sind. Auf der anderen Seite ist ein Goldie ja auch nicht zum Führhund geboren, sondern zum Apportierhund, von daher müsste es eigentlich egal sein, welche Rasse man nun nimmt, auch Mischlinge kommen da in Frage, wenn das Wesen stimmt. Nur weil die Goldies, Labbies, Schäferhunde und Großpudel durchgehend am meisten dafür geeignet sind, heißt noch lange nicht, dass es nicht doch auch mal Ausnahmen geben und auch ein Hütehund geeignet sein kann.
Wir werden sehen, was dabei herumkommt, ich hoffe nur, dass es diesmal auch wirklich klappt. Wenn alles gut geht, könnten wir nämlich gegen Ende des Jahres schon einen Hund haben, der dann hoffentlich auch zu Cody passt, ganz unabhängig von der Rasse, wobei natürlich die Passung zwischen Mama und dem Hund im Vordergrund steht.

Fotos meiner ersten Tierfotografie-Versuche folgen. Ich müsste das eher Cody-Fotografie nennen, hihi. ;D

1.3.17 21:04

Letzte Einträge: Familienzuwachs, Schlafende Vögel, Auszugspläne und Zahnprobleme?

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Frau Abendstern / Website (2.3.17 14:37)
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